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Eckdaten zum Wiener Pilotprojekt
Fortsetzung des Pilotprojekts "Ich schau auf mich!"
Titel
"Ich schau auf mich!" Mammographie Screening Austria - Wiener Pilotprojekt im 15., 16. und 17. Bezirk
Projektträger
Stadt Wien und die Wiener Krankenversicherungsträger
Projektleitung
- Stadt Wien: a.o. Univ. Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, Wiener Frauengesundheitsbeauftragte
Wiener Programm für Frauengesundheit
MA 15 - Gesundheitsdienst der Stadt WienA-1030 Wien, Thomas-Klestil-Platz 8/2
- Wiener Gebietskrankenkasse: Mag.a (FH) Andrea Dörr, Abteilung Gesundheitspolitik und Prävention
Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK)
Abteilung Gesundheitspolitik und PräventionA-1100 Wien, Wienerbergstraße 15-19
Mail: andrea.doerr@wgkk.at
Beschluss zur Fortführung des Pilotprojekts
Nach Abschluss des 1. Wiener Pilotprojekts "Ich schau auf mich!" im Zeitraum 2006-2008 sowie nach Beendigung von Pilotprojekten in anderen Bundesländern wurde von der Bundesgesundheitskommission (BGK) beschlossen, ein flächendeckendes organisiertes und qualitätsgesichertes Brustkrebs-Früherkennungs-Programm für ganz Österreich zu erarbeiten und umzusetzen. Bis zur Umsetzung des österreichweiten Programms, sollen jedoch die bestehenden Pilotprojekte, u.a. das Wiener Mammographie-Screening Projekt, fortgesetzt werden.
Finanzierung
Stadt Wien, Wiener Krankenversicherungsträger sowie finanzielle Unterstützung der Bundesgesundheitsagentur.
Das Mamographie-Screeningprogramm ist in die Vereinbarung gemäß Art.15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens zwischen dem Bund und den Ländern als förderungswürdiges Programm aufgenommen worden.
- Wiener Programm für Frauengesundheit (DieSie)
- Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK)
- Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA),
- Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft (SVA),
- Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB),
- Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB),
- Österreichische Betriebskrankenkassen (BKK)
- Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien (KFA)
Kooperationspartner
Bundesweite Koordinationsstelle
Das Wiener Pilotprojekt bzw. dessen Fortsetzung ist eines von 5 Pilotprojekten in Österreich im Rahmen des Mammographie Screening Austria Projektes. Als Koordinationsstelle dienen das Österreichische Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) und der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.
Zielbezirke
15., 16. und 17. Wiener Gemeindebezirk
Zielgruppe
In den drei Zielbezirken mit Hauptwohnsitz gemeldete Frauen zwischen 50 und 69 Jahren
Wie kann ich teilnehmen ?
Eine Teilnahme am Mammographie-Screening ist möglich wenn ich:
- zwischen 50 und 69 Jahre alt bin
- im 15., 16. oder 17. Bezirk wohne
- innerhalb der letzten 12 Monate keine Mammographie durchführen ließ
- die Mammographie in einem der 2 Screening Zentren durchführen lasse
- den Einladungsbrief erhalte oder
- in einem der beiden Zentren anrufe und direkt einen Termin vereinbare.
Screeningzentren
- Zentralröntgen des Hanusch-Krankenhauses (1140 Wien)
- Radiologie Hernalser Spitz (1170 Wien)
Assessmentzentren
- Hanusch-Krankenhaus
- Wilhelminenspital
Pathologische Referenzbegutachtung
- Prim Univ. Prof.in Dr.in Angelika Reiner-Concin
Ärztliche Projektleitung
- OÄ Dr.in Maria-Gabriela Hanna (Hanusch-Krankenhaus)
Radiologische Referenzbegutachtung und wissenschaftliche Projektleitung
- Univ. Prof. Dr. Thomas Helbich
Informationen unter
Ziele
- Strukturqualität: Entwicklung und Erprobung von Strukturen zur Durchführung eines bevölkerungsbezogenen qualitätsgesicherten Mammographiescreening.
- Prozessqualität: Permanente Qualitätssicherung der einzelnen Glieder der multidisziplinären Screening-Kette.
- Ergebnisqualität kann durch die geschaffenen Strukturen evaluiert werden.
Indikatoren
Realisierung der Qualitätsstandards der EU-Leitlinien
Eckpunkte
-
Durchführung der Mammographien in qualitätsgesicherten Zentren
-
personalisierte, mehrsprachige, schriftliche Einladung zur Teilnahme an einer Mammographieuntersuchung mit Informationsmaterial & Gutschein für eine kostenfreie Mammographie-Screeninguntersuchung in einem der wohnortnächsten und am Projekt beteiligten Zentren
-
umfassende Information und Aufklärung der Frauen (Informed decision making)
-
Angabe der Kalenderwoche in der eine Mammographie möglich ist und durchführende Stelle
-
Angestrebte Teilnehmerinnenrate von mind. 70%
-
Information aller AllgemeinmedizinerInnen, GynäkologInnen und RadiologInnen in den jeweiligen Bezirken
-
besonderer Wert wird auf die Betreuungsqualität für die teilnehmenden Frauen gelegt (wie muttersprachliche Einladung und psychosoziale und psychoonkologische Betreuung)
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vollständige Dokumentation der Teilnehmerinnen und der Leistungs- und Qualitätsindikatoren gemäß den Vorgaben der bundesweiten Koordinationsstelle (Minimaler Datensatz, MDS)
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umfangreiche Evaluation des Programms
-
qualitätsgesichertes Screening entsprechend den EU Guidelines:
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Spezielle Aus– und Weiterbildung aller am Screening beteiligten Berufsgruppen
-
100% Doppelbefundung durch geschulte RadiologInnen
-
Zusammenarbeit im interdisziplinären Team und damit Sicherstellung der Qualität in Folgediagnostik, Therapie und Nachsorge; laufende Fallkonferenzen und Vernetzung mit den weiterbehandelnden Teams; Bezirksmeetings mit betroffenen Organisationen etc.
-
Erstellung der Mammographien unter standardisierten, möglichst identen Bedingungen
-
technische Qualitätssicherung nach dem EUREF Protokoll
-
vollständige Dokumentation und Evaluation aller Ergebnisse aus dem Screeningzentrum und dem Spitalsbereich
-
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