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Grenzen & Risiken

Ist eine Mammographie schmerzhaft?

Um eine Mammographie-Aufnahme zu erstellen, wird die Brust zwischen zwei Kunststoffplatten gelegt und vorsichtig zusammengedrückt. Das kann unangenehm, manchmal auch schmerzhaft sein. Der Druck auf die Brust ist aber notwendig, um das Gewebe besser darstellen zu können.

Ist eine Mammographie gefährlich?

Die angewendeten „weichen“ Röntgenstrahlen kommen ausschließlich in der Brust zur Wirkung, die Brust wird jedoch nicht gefährdet. Die modernen Mammographie-Geräte und Filme halten die Strahlenbelastung durch die Mammographie so gering, dass sie mit einem 1-wöchigen Aufenthalt in den Bergen vergleichbar ist. Zudem nimmt die Strahlenbelastung des Gewebes mit zunehmendem Alter ab.

Ist eine Mammographie hundertprozentig verlässlich?

Mit der Mammographie können nicht alle Brustkrebserkrankungen erkannt werden.

Bei Frauen mit besonders dichtem Brustgewebe ist eine Beurteilung mittels Mammographie oft sehr schwierig. Kleinere Veränderungen können möglicherweise nicht dargestellt werden. Daher kann es vorkommen, dass Teilnehmerinnen zu einer Sonographie eingeladen werden.

Sollten Veränderungen festgestellt werden, werden Maßnahmen zur weiteren Verdachtsabklärung gesetzt. Bei neun von zehn Frauen wird im Zuge dieser Abklärung allerdings kein Krebsbefund festgestellt. Die Mammographie kann daher auch auffällige Befunde aufzeigen, auch wenn kein Brustkrebs vorliegt (falsch positiver Befund genannt). Leider kann es in seltenen Fällen auch vorkommen, dass Veränderungen des Brustdrüsengewebes bei der Mammographie nicht erkannt werden können (falsch negativer Befund genannt). Umso wichtiger ist die regelmäßige Durchführung der qualitätsgesicherten Untersuchung alle zwei Jahre.

In seltenen Fällen kann im Zeitraum zwischen zwei Mammographien Brustkrebs entstehen (Intervallkarzinom). Deshalb ist es wichtig, dass bei Veränderungen oder Beschwerden die Vertrauensärztin oder der Vertrauensarzt konsultiert wird.

In manchen Fällen ist die Erkrankung trotz frühzeitiger Erkennung und Behandlung nicht aufzuhalten. Bei einem Verdacht auf eine Krebserkrankung kann durch die Abklärungsuntersuchungen eine Belastung entstehen (z. B. durch Entnahme von Gewebeproben), auch wenn dieser Verdacht sich dann nicht bestätigt. In einigen Fällen wird ein Brustkrebs erkannt, der auch bei späterer Entdeckung noch erfolgreich behandelbar wäre.


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