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Qualität verpflichtet
Qualitätssicherung bedeutet, dass ein festgelegtes Qualitätsniveau erreicht aber auch kontinuierlich verbessert wird. Das Mammographie Screening setzt neue Standards in Sachen Qualitätssicherung. Hier werden zahlreiche Maßnahmen, die nicht nur auf die Strukturqualität abzielen, sondern den gesamten Prozess auf allen Ebenen des Mammographie Screenings betreffen, eingesetzt.
Zu den wichtigsten zählen:
- Technische Überprüfung: Eingesetzte Geräte werden von einem international anerkannten Referenzzentrum (dieser Test ist strenger als die gesetzlichen Bestimmungen in Österreich) getestet
- Schulung: spezielle Kurse und intensive Trainingsprogramme für alle radiologischen Fachkräfte und alle Screening-Ärzte/innen vorgeschriebene Fallzahlen
- Doppelbefundung: Jede Mammographie Aufnahme wird von zwei speziell geschulten Ärzten/innen unabhängigen voneinander befundet wird
- Drittbefundung: Weichen die Befunde voneinander ab werden die Aufnahmen von einem international anerkannten Referenzbegutachter drittbefundet
- Konsensuskonferenzen: Auffälligkeiten und das weitere Vorgehen werden von mehreren Ärzten/innen gemeinsam besprochen und dokumentiert, die Qualität hängt daher nicht nur von der Qualifikation und der technischen Qualität sondern auch von einer organisierten Zusammenarbeit unter den Screening-Ärzten/innen ab
- Laufende Dokumentation und Evaluation des Programmes
- Psychologische, mehrsprachige Betreuung der gesamten Screeningkette
Somit stellt das Mammographie Screening hohe Anforderungen an alle Mitwirkenden. Besonders in der Qualifikation der Screening-Ärzte sind Unterschiede zu erkennen, da sich die Arbeitsschwerpunkte von jenen Ärzten/innen die kurativ mammographieren unterscheiden. Deshalb wird besonders großer Wert auf die laufenden Fortbildungen gelegt, um eine Routine in der Befundung von Screening Mammographien zu gewährleisten.
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