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Derzeitige Mammographie Praxis in Österreich
Derzeit wird in Österreich die Praxis des „opportunistischen Screenings“ gehandhabt. Eine Mammographie wird dann erstellt, wenn bei einer symptomlosen Frau eine Verdachtsdiagnose geäußert oder eine Frau an einer Vorsorgeuntersuchung teilnimmt (diese Möglichkeit besteht ab dem 40. Lebensjahr). Der Zugang zu dieser Untersuchung wird von der Probandin frei gewählt oder ist von der Ärztin bzw. dem Arzt abhängig.
Bei dieser Vorgehensweise sind im Vergleich zum Mammographie Screening die Qualitätssicherungsmaßnahmen nicht einheitlich geregelt und der Versorgungsprozess schwer dokumentierbar.
Neben der opportunistischen Mammographie kann noch die diagnostische oder auch kurative Mammographie unterschieden werden. Diese Untersuchung wird zur Abklärung bei Frauen mit Symptomen oder bei Brustkrebsprädisposition (ererbte, genetisch bedingte Anlage, Empfänglichkeit von bestimmten Krankheiten) durchgeführt (Krebsliga Schweiz 2002).
weiter: Opport. versus populationsbezogene Screening
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