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Ziele des Mammographie Screening

Das systematische Mammographie Screening ist eine präventive Maßnahme, die im Rahmen von flächendeckenden Public-Health-Programmen einer breiten Bevölkerungsgruppe zugute kommt. Primäre Zielsetzungen einer flächendeckenden, qualitativ hochwertigen Früherkennung in Österreich sind

  • die Früherkennung von Karzinomen in einem nichtinvasiven bzw. frühinvasiven metastasenfreien Stadium (Durchmesser < 2 cm),
  • die Senkung der Brustkrebssterblichkeit um 30 bis 35 Prozent und
  • die Verbesserung der Lebensbedingungen der von Brustkrebs betroffenen Frauen durch effizientere Therapieverfahren.

Vorgaben für das umfassende, interdisziplinäre, qualitätsgesicherte Früherkennungsprogramm liefern die Europäischen Leitlinien zur Brust-Krebs-Früherkennung. Diese Qualitätsstandards sind kürzlich von der EU-Kommission als „gutes Beispiel für das Best-Practice-Konzept in der Brustkrebs-Früherkennung“ bezeichnet worden (EU-KOMMISSION 2003).

Bestehende Unterschiede hinsichtlich der krebsspezifischen Mortalität und der Vorsorgemedizin in den Mitgliedsstaaten sind der Grund dafür, dass sich der Rat dezidiert für ein qualitätsgestütztes europaweites Screeningprogramm ausspricht: „So hat die Einführung hochwertiger Mammographie-Untersuchungen in Schweden und Finnland die Mortalität durch Brustkrebs um etwa ein Drittel reduziert. Diese zeigt, dass die Verfügbarkeit eines solchen hochqualitativen Screenings in allen Mitgliedsstaaten das Leben von rund 25.000 an Brustkrebs erkrankten Frauen retten könnte“ (EU-KOMMISSION 2003).

Quelle: EU-Kommission: Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur Krebsvorsorge, Brüssel
5.5.2003 Kom (2003) 230 endgültig

 

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